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Hallo lieber Leser,

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Hier in unserem Blog berichten wir euch von unserer täglichen Arbeit mit den Greifvögeln, am Falkenhof und besonders unterwegs zum Training und Filmaufnahmen mit der EagleCam. Wir freuen uns wenn ihr vorbeischaut.

 

 

 

Vier Jahre harte Arbeit, auch für uns und unsere Steinadler. Nun ist es soweit, am 28. Januar 2016 kommt "Wie Brüder im Wind" in die Kinos. Den offiziellen Trailer zum Film dürfen wir euch hier bereits zeigen.

 

Mit insgesamt fünf Steinadlern waren auch wir an diesem Mammutprojekt beteiligt. Unser "Oldie" Sky der als Altvogel viele Szenen mitgestaltet hat, sowie die Jungadler Bruno, Hera, Alois und Rocky, die wir eigens für die Dreharbeiten zu "Wie Brüder im Wind" ausgebildet haben. Nun ist er fertig der Film, und wir sind ein bisschen stolz...

 

Bei Sonnenaufgang treffen wir uns in einsamen Gassen der Frankfurter City.

Nachdem unser Adler mit seiner technischen Ausrüstung vorbereitet wurde, fährt Paul zum Ufer des Mains als Anflugpunkt für Bruno. Und für mich geht´s auf die höchste Aussichtsplattform in Frankfurt, den Maintower. Der wurde extra für uns an diesem frühen Sonntagmorgen aufgesperrt.

Oben auf der Plattform empfängt uns kräftiger Ostwind. Das war zwar erwartet, hätte aber gerne weniger sein können. Nachdem alle Kameras installiert und startklar sind ist es Zeit für Bruno sich umzusehen. Obwohl es diesmal wieder eine neue und völlig fremde Umgebung für ihn ist, dauert es nur wenige Sekunden, bis er weit drüben am Main Paul erspäht hat. Der hat sich auf einer schönen großen Uferwiese platziert.

Ich halte Bruno in den Wind, sein Zeichen zu starten sobald er will. Gleich darauf ist er in der Luft.

Und gleichzeitig scheint Paul für ihn uninteressant zu werden. Was ich wiederum interessant finde! Denn bisher hat er sich immer schön an uns orientiert.

Diesmal ist für ihn der Wind wichtiger - und die sonderbaren Hochhäuser rundherum. Also dreht er im Wind soarend eine ausgiebige Runde durch die Skyline von Mainhatten.

Am UBS-Tower streicht er hautnah vorbei, die Deutsche Bank überfliegt er im Zentimeterabstand.

Wie bisher eigentlich jedes Mal hätten wir ihm keine bessere Regieanweisung mitgeben können - die Aufnahmen sind absolut fantastisch!

Zum Landen sucht er sich eine große Plantane an der Uni aus, dort wartet er auf uns. Dank GPS sind wir schnell dort, günstiger Weise liegt sein Landebaum direkt neben einem netten Café. Und damit unserem Frühstück: empfehlenswert!

Nach der guten Erfahrung in München gings diesmal nach Frankfurt. In Offenbach stand eine große Herausforderung bereit. Weniger für unseren Steinadler, mehr für mich. Denn es ist - für unsere Verhältnisse - ziemlich flach dort im Frankfurter Umland. Und so stand eine fahrbare Plattform für mich bereit. Laut Betreiber die höchste bisher gebaute - mit einem auf 88m ausfahrbarem Korb.

Im Gebirge bin ich gerne unterwegs. Große Höhe, senkrechte Felsen, Schneewechten, Tiefblicke - das macht mir keine Sorgen. Aber einen schaukeligen Kran zu besteigen ist was anderes. Also: tief durchatmen, einsteigen, nix anmerken lassen und lächeln...

Bruno kannte da nix dabei, er sah sich oben gemütlich um und startete ganz in Ruhe. Für ihn nix Besonderes, was sind schon 88 wackelige Meter.

Nach dem Start gönnte ich mir einen kurzen Blick nach unten und erkannte ganz weit unter mir den winzig kleinen Lastwagen auf dem der Kran stand.

Schnell wieder wegschauen!

Ach ja: Bruno flog und filmte wie ein Profi! Das kennen wir ja bereits nicht anders von ihm :-)

Einmal einen "Rekord" zu machen, mit unseren Adlern - das war unsere Zielsetzung.

Umsetzen konnten wir das Ganze Anfang August. Gemeinsam mit Stefan von bavaria-ballon ging es mit einem Heißluftballon auf über 4.000m Höhe. Beeindruckend wie immer die Stille und Ruhe einer solchen Ballonfahrt - solange der Brenner schweigt.

Oben angekommen breitete sich ein unglaubliches Panorama in klarster Luft vor uns aus. Sichtweite in etwa von Paris bis hinter Wien...

Ausgestattet mit neuestem technischen Equipment von Garmin filmten alleine 5 Kameras im Ballon. Die neue Uhr fenix3 wurde etwas umgebaut und fungierte als Datenlogger auf dem Adler.

Auch von draußen wurde gefilmt und fotografiert. Dani sei Dank, denn sie ließ es sich nicht nehmen und begleitete uns außerhalb des Ballons.

Auf über 4.000m war es dann soweit: Bruno war startklar.

Nach kurzem Rundblick ein mutiger Schritt für einen jungen Adler - so viel Luft hatte er vorher noch nicht unter seinen Schwingen!

Er entzog sich natürlich schnell unseren Blicken, auch in den Ferngläseren war er aus dieser Höhe gegen den Boden bald nicht mehr zu sehen.

Sein Empfangskommitee wartete schon am Boden, und bald darauf war der Adler wohlbehalten wieder eingezogen auf Alex`s Faust.

Und der Rekord steht: noch nie ist ein Adler derart hoch aus einem Ballon gestartet. Alles verlief reibungslos und das Team mit den beiden Organisatoren Paul und Helmut sind glücklich.

Aus dem entstandenen Filmmaterial werden wir einen Filmbeitrag schneiden und Euch mitteilen sobald er veröffentlicht wird. Sicher noch bis Ende des Jahres!

Manchmal geht ein kleiner Traum in Erfüllung. Meiner war so: der Münchner Olympiaturm, menschenleer, bestes Wetter, kein Wind - und dann mit Steinadler oben zu stehen.

Kaum richtig geträumt, ging es schon los. Mit freundlichem Empfang der tollen Crew der Olympiapark GmbH standen wir früh morgens unterm Turm, welcher eigens für uns aufgesperrt wurde. Trotz früher Stunde konnten wir bereits den Aufzug benützen - ein Treppenaufstieg blieb uns erspart. Ein großes Aufgebot, mehrere Kameraleute, noch mehr Kameras und Fotokameras - eine voll motivierte Truppe sowie ein bestens gelaunter Steinadler standen kurz nach Sonnenaufgang 192m über München.

Rasant verging die Zeit mit Vorbereitungen, während Andreas mit seiner Drohne bereits tolle Aufnahmen des Turmes und der Startvorbereitungen von draußen machte. Als alles startklar war kam es nur noch auf Bruno an.

Und der machte seine Sache wieder mal perfekt!

Draußen hinter dem Olympiasee fand er eine erste kleine Thermik und drehte mehrere Kreise mit fast gleichbleibender Höhe - eine bessere Regieanweisung hätte wir ihm nicht mitgeben können. Ihm gelangen damit tolle, ganz ruhige 360° Panoramaschwenks des gesamten Parkgeländes mit seiner Eaglacam.

Diese einzigartigen Aufnahmen bestätigten den großen Aufwand und das frühe Aufstehen nachträglich.

Demnächst werden wir diese Aufnahmen veröffentlichen. Die Drohenaufnahmen laufen übrigens bereits im Empfangsbereich des Olympiaturmes.

Einen goßen Dank an Claudia und Uli für die tatkräftige Unterstützung seitens des Olympiaparks! Wir kommen wieder!

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