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Hallo lieber Leser,

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Hier in unserem Blog berichten wir euch von unserer täglichen Arbeit mit den Greifvögeln, am Falkenhof und besonders unterwegs zum Training und Filmaufnahmen mit der EagleCam. Wir freuen uns wenn ihr vorbeischaut.

 

 

 

Nach der guten Erfahrung in München gings diesmal nach Frankfurt. In Offenbach stand eine große Herausforderung bereit. Weniger für unseren Steinadler, mehr für mich. Denn es ist - für unsere Verhältnisse - ziemlich flach dort im Frankfurter Umland. Und so stand eine fahrbare Plattform für mich bereit. Laut Betreiber die höchste bisher gebaute - mit einem auf 88m ausfahrbarem Korb.

Im Gebirge bin ich gerne unterwegs. Große Höhe, senkrechte Felsen, Schneewechten, Tiefblicke - das macht mir keine Sorgen. Aber einen schaukeligen Kran zu besteigen ist was anderes. Also: tief durchatmen, einsteigen, nix anmerken lassen und lächeln...

Bruno kannte da nix dabei, er sah sich oben gemütlich um und startete ganz in Ruhe. Für ihn nix Besonderes, was sind schon 88 wackelige Meter.

Nach dem Start gönnte ich mir einen kurzen Blick nach unten und erkannte ganz weit unter mir den winzig kleinen Lastwagen auf dem der Kran stand.

Schnell wieder wegschauen!

Ach ja: Bruno flog und filmte wie ein Profi! Das kennen wir ja bereits nicht anders von ihm :-)

Einmal einen "Rekord" zu machen, mit unseren Adlern - das war unsere Zielsetzung.

Umsetzen konnten wir das Ganze Anfang August. Gemeinsam mit Stefan von bavaria-ballon ging es mit einem Heißluftballon auf über 4.000m Höhe. Beeindruckend wie immer die Stille und Ruhe einer solchen Ballonfahrt - solange der Brenner schweigt.

Oben angekommen breitete sich ein unglaubliches Panorama in klarster Luft vor uns aus. Sichtweite in etwa von Paris bis hinter Wien...

Ausgestattet mit neuestem technischen Equipment von Garmin filmten alleine 5 Kameras im Ballon. Die neue Uhr fenix3 wurde etwas umgebaut und fungierte als Datenlogger auf dem Adler.

Auch von draußen wurde gefilmt und fotografiert. Dani sei Dank, denn sie ließ es sich nicht nehmen und begleitete uns außerhalb des Ballons.

Auf über 4.000m war es dann soweit: Bruno war startklar.

Nach kurzem Rundblick ein mutiger Schritt für einen jungen Adler - so viel Luft hatte er vorher noch nicht unter seinen Schwingen!

Er entzog sich natürlich schnell unseren Blicken, auch in den Ferngläseren war er aus dieser Höhe gegen den Boden bald nicht mehr zu sehen.

Sein Empfangskommitee wartete schon am Boden, und bald darauf war der Adler wohlbehalten wieder eingezogen auf Alex`s Faust.

Und der Rekord steht: noch nie ist ein Adler derart hoch aus einem Ballon gestartet. Alles verlief reibungslos und das Team mit den beiden Organisatoren Paul und Helmut sind glücklich.

Aus dem entstandenen Filmmaterial werden wir einen Filmbeitrag schneiden und Euch mitteilen sobald er veröffentlicht wird. Sicher noch bis Ende des Jahres!

Manchmal geht ein kleiner Traum in Erfüllung. Meiner war so: der Münchner Olympiaturm, menschenleer, bestes Wetter, kein Wind - und dann mit Steinadler oben zu stehen.

Kaum richtig geträumt, ging es schon los. Mit freundlichem Empfang der tollen Crew der Olympiapark GmbH standen wir früh morgens unterm Turm, welcher eigens für uns aufgesperrt wurde. Trotz früher Stunde konnten wir bereits den Aufzug benützen - ein Treppenaufstieg blieb uns erspart. Ein großes Aufgebot, mehrere Kameraleute, noch mehr Kameras und Fotokameras - eine voll motivierte Truppe sowie ein bestens gelaunter Steinadler standen kurz nach Sonnenaufgang 192m über München.

Rasant verging die Zeit mit Vorbereitungen, während Andreas mit seiner Drohne bereits tolle Aufnahmen des Turmes und der Startvorbereitungen von draußen machte. Als alles startklar war kam es nur noch auf Bruno an.

Und der machte seine Sache wieder mal perfekt!

Draußen hinter dem Olympiasee fand er eine erste kleine Thermik und drehte mehrere Kreise mit fast gleichbleibender Höhe - eine bessere Regieanweisung hätte wir ihm nicht mitgeben können. Ihm gelangen damit tolle, ganz ruhige 360° Panoramaschwenks des gesamten Parkgeländes mit seiner Eaglacam.

Diese einzigartigen Aufnahmen bestätigten den großen Aufwand und das frühe Aufstehen nachträglich.

Demnächst werden wir diese Aufnahmen veröffentlichen. Die Drohenaufnahmen laufen übrigens bereits im Empfangsbereich des Olympiaturmes.

Einen goßen Dank an Claudia und Uli für die tatkräftige Unterstützung seitens des Olympiaparks! Wir kommen wieder!

Nicht nur in den wilden Weiten der europäischen Bergwelt sind wir unterwegs mit den Adlern, auch zuhause wird geflogen.

Mit Bruno waren wir zum ersten Mal am Brauneck Nordstart. Ein Gelände welches er noch nicht kannte. Von "vorne", vom Umsetzer ist er bereits öfters geflogen und immer im Falkenhof gelandet.

Vom Nordstart aus ist dieser aber nicht zu sehen.

Am Startplatz lauerte wie immer die bekannte Gang von Gleitschirmpiloten auf gute Bedingungen. Bis jetzt konnte sich keiner auf Höhe halten, ein leichter Osteinschlag sorgte zudem für nicht einfache Flugbedingungen.

Brauneck 02

"Jungs, nun zeigt euch ein Profi wie´s geht!"

Tatsächlich, Bruno machte seine Sache hervorragend! Obwohl mit ähnlicher Flächenbelastung unterwegs wie seine Tuch-Kollegen blieb er oben. Er wählte dazu einen kleinen Thermikbart auf der "falschen Seite", etwas links versetzt vom Start. Sofort hatte er 50m Startüberhöhung. Mehr war aber hier nicht drin, doch Bruno war der Meinung heute geht mehr. Also zog er nach Norden raus übers Längental - ein Weg den sich heute kein Gleitschirmpilot getraut hätte. Der Fußweg im Falle eines Absaufens wäre bei dieser Hitze einfach zu weit... Gut einen Kilometer weit draußen fand er Thermik, stieg ein und war in Kürze weit über uns.

Bravo, was für eine Lehrstunde!

Auch nach bald 30 Jahren Fliegerei kann man da noch was über Taktik lernen...

Von dort draußen war er in der Lage bereits "ums Eck" zu sehen und fand unseren Falkenhof. Sofort zeigte der Livetrack nach Südosten...

Und wir fanden später unten einen zufriedenen Adler im Baum neben seiner Voliere auf uns warten!

 

Ein paar Tage später wieder an der Perle Tirols, am Achensee.

Begleitet und tatkräftig unterstützt wurden wir hier vom Revierjäger - vielen Dank an dieser Stelle nochmals!

Bruno sorgte in routinierter Art und Weise bei besten Flugbedingungen für spektakuläre Bilder.

Achensee 004

Aufdrehen, einen ausgiebigen Sightseeing-Flug über eine 3/4 Stunde, Heimflug und Landung auf der Faust. Dazu phantastisch gefilmt.

Was will man mehr!

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