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Hallo lieber Leser,

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Hier in unserem Blog berichten wir euch von unserer täglichen Arbeit mit den Greifvögeln, am Falkenhof und besonders unterwegs zum Training und Filmaufnahmen mit der EagleCam. Wir freuen uns wenn ihr vorbeischaut.

 

 

 

Der nächste Drehort - ein alter Bekannter. Und einer der ganz Großen. Im Glocknergebiet bei windigen Bedingungen und tollen Wolkenbildern zu fliegen war diesmal die Aufgabe unseres "jungen Recken" Bruno.

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Obendrüber herrschten über 120 km/h Wind, bei uns fliegbare Bedingungen - für Steinadler.

Während nicht nur im Voralpenland die erste Hitzwelle bereits für viel Wärme gesorgt hatte, gings morgens um 06:00 bei uns oben fast winterlich los. Deutliche Minusgrade sorgten für einen kühlen Beginn.

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Was Bruno nicht sonderlich störte.

Anfangs ließ er sich zwar etwas verblasen, dank livetracking konnten wir aber "bei ihm bleiben". Irgendwann kam er hinter einer weit entfernten Kuppe hoch. Dank excellenter Ferngläser hatten wir ihn schnell wieder im Blick. Er drehte nur ein klein wenig auf und flog in unsere Richtung. "Was hat er vor?" fragten wir uns. Niedrig war er, aber er kam.

Wie exakt er seinen Anflug berechnet hatte zeigte sich, als er nach kilometerlangem Gleitflug mit 5m über unsere Köpfe strich und auf der Faust einlandete!

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Zur Belohnung gab´s ein dickes "Leckerli". Wir kennen beide keinen Steinadler, der während des Fressens sich so entspannt uns gegenüber verhält wie Bruno. Pauls angespannter Gesichtsausdruck sein der frühen Stunde geschuldet :-)

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Direkt vor Ort gings zur Auswertung der Aufnahmen, ein zufriedener Adler schaute uns dabei zu.

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Für uns ist es schön zu beobachten, wie Bruno das Spiel kennt, die Flüge genießt, motiviert dabei ist, mitdenkt und mitarbeitet.

Für uns Gleitschirmpiloten herrschte Flugverbot, außerdem blies der Föhn kräftig und turbulent über die Alpen. Trotz Sonne kein Tag um fliegen zu gehen - für uns. Einen Adler stören derartige Nebensächlichkeiten weniger.

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Drum drehte unser Kameramann Bruno seine Runden weit über allen Gipfeln am Achensee und hatte seinen große Freude daran.

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 Nach einer gemütlichen Zeit am Start zum Eingewöhnen startet hier ein neugieriger junger Adler in die grandiose Landschaft.

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Nebenbei brachte er spektakuläre Bilder mit!

Zum ersten Mal verwendeten wir einen neuen GPS-Tracker der Firma "tractive" und waren postiv überrascht.

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Sehr schnelle Einlogzeiten und ein schöner Tracklog erlaubten die Flugroute genau nachzuvollziehen. Was insofern günstig war, denn zum aller ersten Mal beschloss Bruno unterwegs an einem Rastplatz, die Kamera abzubauen. Was ihm unglaublicherweise auch gelang - und uns eine ausgiebige und spannende Bergtour bescherte...

 

 

Auch wir haben unseren Beitrag zum G7 geleistet. Zusammen mit dem WWF waren wir vor Beginn der Veranstaltung vor Ort und hatten Bruno und Sky mit dabei.

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Beide flogen abwechselnd mit ihrer Eaglecam und lieferten uns tolle Bilder. Diese wurden zeitgerecht auf youtube platziert.

 

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Erstmals mit dabei als neue "Außendienstmitarbeiterin" unsere kompetente Falknerin Magda, die täglich mit den Adlern trainiert.

 

Wie jedes Jahr waren wir auch dieses Jahr wieder auf der Messe free vertreten. Seit 3 Jahren sind wir dort unter dem Dach von Oberbayern zu finden.

Von der Freizeitarena Brauneck hatte ich tatkräftige Unterstützung durch Annelies und Daniela

So nett wie das Modell des Hochseilgarten Isarwinkel das wir dabei hatten auch ist, der eigentliche Publikumsmagnet war natürlich Sakerfalke Paula die ansonsten in unserer Falknerei in Lenggries stationiert ist

Als gut ausgebildetes Filmtier meisterte die Falkendame diesen Auftritt natürlich mit links und wirkte über die ganze Zeit tiefenentspannt

Gelassen schaut sich Falke Paula in der Messehalle um während ich den Besuchern der free Rede und Antwort stehe

Und zuletzt hab ich auf der free auch noch mein Traumauto gefunden. Wie gerne hätte ich diesen wunderschönen alten Bully mitgenommen....

 

Ein kleiner Flug fuer einen Falken, ein grosser fuer die Menschheit…?Unsere beiden Saker Falken Shaila und Sokrates nahmen Teil an einem wissenschaftliches Projekt im Windkanal der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg (UniBwM). Zusammen mit dem über dieses Thema promovierenden Martin Heinold und seinem Team vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der UniBwM, wurde an der berührungslosen Messmethode (die Falken konnten so ungehindert fliegen) und der gesamten Versuchsausführung ausführlich gefeilt. Zehn hochauflösende High-Speed Kameras lieferten brillante Bilder aus verschiedenen Perspektiven, während wir Tiertrainer die Falken im Windkanal bei 15m/s Windgeschwindigkeit fliegen liessen. Daraus können Oberflächen -, bzw. dreidimensionale Modelle der Vögel rekonstruiert werden, die wiederum zu neuen Erkenntnissen in der Aerodynamik und Geometrie eines Schlagflugs des Falken führen sollen. Außerdem konnten bei dieser Grundlagenforschung gleichzeitig Auftrieb und Vortrieb erfasst sowie Informationen über die Energieeffizienz beim Fliegen gesammelt werden.

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