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Hallo lieber Leser,

Avatar Paul 120x120

Hier in unserem Blog berichten wir euch von unserer täglichen Arbeit mit den Greifvögeln, am Falkenhof und besonders unterwegs zum Training und Filmaufnahmen mit der EagleCam. Wir freuen uns wenn ihr vorbeischaut.

 

 

 

Ein Erlebnis der besonderen Art hatte gestern ein einsamer Skitourengeher in Österreich. Vermutlich seit Stunden ganz alleine, ruhig und fast lautlos unterwegs erreicht er eine kleine Hochfläche an der Baumgrenze. Kaum 50m neben ihm steht einsam eine hohe Fichte.

Plötzlich erscheint ein Hubschrauber, ein Typ springt 100m vor ihm raus und der Helikopter dreht ab.

Ein kurzer Ruf - das Fragezeichen über seinem Kopf war fast greifbar - und aus der Fichte neben ihm startet ein Steinadler und landet auf der Faust des Typen. Der Hubschrauber kommt wieder, beide steigen ein und nach insgesamt kaum 3 Minuten ist es wieder so ruhig wie zuvor in der Bergwelt.

Und er um ein spannenndes Erlebnis reicher.

Hoffentlich haben wir ihn nicht zu sehr gestört.

Dass unsere Adler auch mit Kameras fliegen, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen. Nicht erst seit diversen Terra X Beiträgen oder dem Kinofilm "Deutschland von oben".

Nur wie sie das machen, das war bisher oft der Gegenstand mannigfaltiger Spekulationen. Daher haben wir beschlossen, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen - sozusagen. Und zu Erläutern, wie unsere Adler das machen.

Das Prinzip ist ganz einfach. Alles was es braucht - neben dem Adler - ist ein dicker Ast, eine kleine GoPro und etwas DuckTape (stabiles Klebeband). Der Adler startet einfach mit der Kamera und filmt.

Steinadler Bruno mit Eagle - Cam ;o)

Angenommen wird er dann wieder mit dem Ast. Geradeaus filmen klappt so bereits hervorragend. Momentan arbeiten wir noch daran, unseren Adler das seitliche Schwenken bei zu bringen.

;-)))

...gab es schon mehrere. Hier ein Bild aus kalten Tagen - trotz der Sonne. Ein zufriedener Bruno sitzt nach tollen Flügen bei einem zufriedenen Falkner. Irgendwo in der Einsamkeit im "Land der bleichen Berge"

Tiertrainer Paul Klima mit Steinadler im Valle Lastise

Und wieder gelang es uns an mehreren Tagen den Hubschrauber zum Tanken zu schicken!

Helmut und der Helikopter von Gabriel Kostner

So viel Ausdauer wie ein Steinadler hat ein solcher Blechquirl einfach nicht!

:-)

Weiter oben geht die Sonne auf.

Die Vaiolet Türme in den Dolomiten im Morgenlicht

Auf 2813m Höhe war es anfangs etwas kälter als unten. Aber mit der Sonne im Herzen...

Beim Einrichten eines sicheren Standplatzes wird einem dann schon warm.

Helmut Achtz auf den Vaiolet Türmen im Hoch - Winter

Und unseren Adler ist´s sowieso egal, wie luftig ihr Startplatz ist.

Helmut mit Steinadler bei Dreharbeiten in den Dolomiten im Winter

Ein Erlebnis, das man im Leben nicht oft hat. Getoppt wurde es dann noch dadurch, dass Bruno es toll fand auch oben wieder zu landen. Aufgedreht in der ersten zarten Thermik der SO-Wand überhöhte er den Startplatz. Aus der Sonne kam er dann angschossen - und saß einfach am Handschuh.

Wow!

Wie bereits mehrfach berichtet sind wir zur Zeit viel unterwegs. Immer mit dabei natürlich sind Hera, Bruno und Sky. Und die habens gut - die frieren nicht. Einfach das Unterkleid etwas besser aufplustern und gleich ists wieder schön warm.

Ganz im Gegensatz zu uns. In den letzten Tagen hatten wir mit einigen Minusgraden zu kämpfen.

Kalt in den Dolomiten, minus 20 Grad!

-20°C waren es unten im Tal auf 2339m bei der Hütte bei Tagesanbruch. Dazu abfließende Kaltluft das Tal hinaus. Und was macht ein Falkner in so einem Moment?

Gipfelkreuz in den Dolomiten

Er sucht den Windschatten auf - den einzigen den es gab. Besser als gar nix...

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